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Blog - Indoor-Vegetation


 

Wie wirken sich grüne Wände auf die Luftfeuchtigkeit aus?

Wie wirken sich grüne Wände auf die Luftfeuchtigkeit aus?

Wir achten selten auf die Luftfeuchtigkeit in unseren Wohnungen oder Büros - und doch ist eine optimale Luftfeuchtigkeit entscheidend für unsere Gesundheit und unser tägliches Wohlbefinden. Pflanzen haben eine natürliche Fähigkeit, die Luftfeuchtigkeit zu regulieren, besonders in größeren Ansammlungen, wie zum Beispiel in Form von vertikalen Gärten. Erfahren Sie mehr über den Einfluss von Luftparametern auf das Wohlbefinden und die Ergebnisse von Forschungen, die das Potenzial von grünen Wänden analysiert haben.


Welche Raumluftfeuchtigkeit ist für den Menschen optimal?


Die Aufrechterhaltung optimaler Luftfeuchtigkeits- und Temperaturniveaus ist nicht so einfach, besonders wenn man mit den Launen des Wetters und den wechselnden Jahreszeiten konfrontiert ist. Es ist wichtig, die goldene Mitte zu finden: weder zu trockene noch zu feuchte Luft bringt gute gesundheitliche Ergebnisse. Idealerweise sollte die Temperatur in nutzbaren Räumen bei 20-22 Grad Celsius liegen und die Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 pendeln, maximal 65%.


Ein Überschreiten dieser Grenzen kann zu unangenehmen Folgen führen. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit fördert die Entwicklung von Pilzen, Milben und anderen Mikroorganismen, was im Extremfall zu Schimmel auf Kleidung und Schäden an Holz und elektronischen Geräten führen kann. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass in unseren Breitengraden ein solches Szenario unwahrscheinlich ist und meist aus einer fehlerhaften Belüftung resultiert. Viel häufiger, vor allem im Winter und in klimatisierten Räumen, droht uns eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit (in den kältesten Monaten kann sie auf 30-25% und sogar noch niedriger fallen). Ein solch niedriger Wert führt zu einer Austrocknung der Schleimhäute, Augenreizungen, verstärkten Kopfschmerzen und einer Verstärkung von Hautproblemen.


Sick-Building-Syndrom


Natürlich erschöpft die Luftfeuchtigkeit nicht das Thema, wie die Raumluftqualität unser Wohlbefinden beeinflusst. Seit den 1950er Jahren hat die Zahl der gasförmigen Schadstoffe deutlich zugenommen - sowohl durch veränderte Lebensgewohnheiten als auch durch den Einsatz neuer Materialien beim Bauen (Welschler 2009). Die Konzentration an flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) ist in den Innenräumen oft höher als in den Außenbereichen (z. B. Toluol, Formaldehyd, Benzol oder Xylol), außerdem gibt es Sekundärschadstoffe. Die akkumulierte Anwesenheit von Schadstoffen in der Luft verursacht Konzentrationsprobleme, verstärkt Kopfschmerzen und reizt bereits trockene Schleimhäute. All diese Symptome werden als Sick-Building-Syndrom bezeichnet - es beeinträchtigt nicht nur unsere Gesundheit und führt langfristig zu Asthma- und Herzerkrankungen, sondern auch die Effizienz, indem es die Produktivität der Büroarbeit verringert (Bako-Biro u.a. 2004 und 2005, Wargocki u.a. 1999).


Grüne Wände als Luftfilter und Luftbefeuchter


Als Unterstützung im Kampf gegen diese Probleme erweist sich der Einsatz von Systemgrün in der Innenraumgestaltung. Vertikale Gärten befeuchten zum einen die Luft und wirken zum anderen als Filter, der Schadstoffe (einschließlich flüchtiger organischer Verbindungen) absorbiert. Diese beiden Prozesse laufen zum Teil gleichzeitig ab - steigende Luftfeuchtigkeit (vor allem im Winter oder in Räumen mit Klimaanlage) führt zum Absinken von Staub und Milben.
Der enge Kontakt mit lebenden Pflanzen hilft, unangenehme Symptome von zu trockener Luft zu lindern und reduziert gesundheitliche Probleme, die durch Umweltverschmutzung verursacht werden. Neben vielen anderen Vorteilen schafft die Installation von grünen Wänden auch die Möglichkeit, die Luftfeuchtigkeit im Raum zu regulieren, dank derer Büroangestellte von einem Rückgang der Probleme mit trockenen Schleimhäuten oder Kopfschmerzen berichten. Schließlich - vertikale Gärten bedeuten auch eine bessere Sauerstoffversorgung des Körpers. Jedenfalls reicht es aus, sich die Ergebnisse der in den letzten Jahren durchgeführten Studien anzusehen.


Was sagt die Forschung?


Im Jahr 2019 haben wir einen Bericht fertiggestellt, der die Forschung von PLGBC und der Schlesischen Technischen Universität zusammenfasst und physikalische Parameter in Büroräumen analysiert, in denen grüne Wände eingeführt wurden. Wir haben es im Rahmen von F&E-Arbeiten für das Design innovativer Möbel mit eingebauten Pflanzen in Auftrag gegeben. Die Messungen zeigten, dass vertikale Gärten einen positiven Effekt auf den Anstieg der relativen Luftfeuchtigkeit haben. Auch die Luftgüteklasse in den untersuchten Räumen wurde als gut und sehr gut bewertet (d.h. es wurden PM2,5 und PM10 Staubkonzentrationen gemessen). 


Sehr interessante Erkenntnisse brachte auch die Selbsteinschätzung der Mitarbeiter. Vor der Einführung der Pflanzen beklagten sich sogar 60 % der Befragten über zu trockene Luft. Als die Testwände im Büro aufgestellt wurden, waren über 70 % der Personen der Meinung, dass die Luftfeuchtigkeit "genau richtig" war; als sie entfernt wurden, beurteilten sogar 80 % der Befragten die Luft als zu trocken. Die Schlussfolgerung? Die Wahrnehmung der Luftfeuchtigkeit in Büroräumen korreliert stark mit der Anwesenheit von Pflanzen und deren Ansammlung an den richtigen Stellen.


Die gleiche Korrelation wurde auch von anderen Forschern gefunden. Nach 10-monatigen Messungen stellten Tudiwer und Korjenic (2017) fest, dass eine erhöhte relative Luftfeuchtigkeit im Winter den Komfort der Nutzer eines Klassenzimmers verbesserte, in dem eine grüne Wand eingesetzt war. Signifikante Unterschiede in der Luftfeuchtigkeit wurden auch in einer Forschung beobachtet, die sich auf vertikale Gärten in Korridoren konzentrierte (Ghazalli u.a. 2018). Diese und andere Forschungen zeigen, dass die Anwesenheit von Systemgrün einen messbaren Einfluss auf unser Wohlbefinden hat.


Bako-Biro, Z., P. Wargocki, C. J. Weschler & P. O. Fanger (2004) Effects of pollution from personal computers on perceived air quality, SBS symptoms and productivity in offices. Indoor Air, 14, 178-187. 
Bako-Biro, Z. S., P. Wargocki, D. P. Wyon & P. O. Fanger (2005) Poor indoor air quality slows down metabolic rate of office workers. Indoor Air 2005: Proceedings of the 10th International Conference on Indoor Air Quality and Climate, Vols 1-5, 76-80.
Chakre O. (2006) Choice of eco-friendly trees in urban environment to mitige airborne particulate pollution. Jurnal of Human Ecology 20 (2), 135-138.
Kaczmarczyk J., A. Kuczera (2019) Bericht im Rahmen des Projekts: "Innovatives Möbelsystem für Gewerbeflächen mit integriertem vertikalen Gartensystem".
Wargocki, P., D. P. Wyon, Y. K. Baik, G. Clausen & P. O. Fanger (1999) Perceived air quality, Sick Building Syndrome (SBS) symptoms and productivity in an office with two different pollution loads. Indoor Air-International Journal of Indoor Air Quality and Climate, 9, 165-179.
Weschler, C. J. (2009) Changes in indoor pollutants since the 1950s. Atmospheric Environment, 43, 153-169.



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